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Eine Alternative zum Sorgenmachen


Sorgen setzen vielen Menschen arg zu:
* Sorgen um die Lieben,          * Sorgen um die Gesundheit,
* Sorgen um den Arbeitsplatz, * Sorgen ums Geld,
* Sorgen um die Umwelt,         * Sorgen um die Zukunft...


Wer seinen Fokus nur noch auf das legt, was ihm Sorgen macht, der kann daran verzweifeln. Die Sorgen werden dann übermächtig und man fühlt sich zunehmend machtlos und gelähmt. Wo soll man bei all den Sorgen anfangen?

Meine Antwort darauf: Anfangen kann man damit, handlungsfähig zu bleiben. Handlungsfähig bleibt man, wenn man sich auf das konzentriert, was man beeinflussen kann.

Ich habe für mich einen verblüffend einfachen Gedanken gefunden, der mir hilft, wenn ich mal wieder in die Lähmung zu geraten drohe – und zwar beginne ich bei meiner Ausdrucksweise:

Die Formulierung "Ich mache mir Sorgen über..." bringt mich in eine passive Position. Da gibt es Dinge, die mir Sorgen machen und mir bleibt nicht viel als zu hoffen, dass es nicht so schlimm kommt, wie ich befürchte.

Ganz anders ist es, wenn ich mich frage, wofür ich sorgen kann. Dann komme ich in eine aktive Position!

  • Ich kann z.B. dafür sorgen, dass ich mich gut ernähre und mich ausreichend bewege das ist viel mehr wert, als wenn ich mich bange um meine Gesundheit sorge.
  • Ich kann dafür sorgen, mir einen neuen Job zu suchen, bevor ich gekündigt werde so muss ich nicht länger passiv fürchten, gekündigt zu werden.
  • Ich kann dafür sorgen, einen sinnvollen Sparplan aufzustellen, um Rücklagen für schlechte Zeiten zu haben.
  • Usw.

Aus meiner Sicht geht es hier um weit mehr als um reine Wortklauberei – es geht um das, was man im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) ein "Reframing" nennt. Wenn ich das, was mir Sorgen macht, durch Antworten auf die Frage ersetze, wofür ich konkret sorgen kann, bin ich wie mit einem Schalterdruck im Aktiven, also im Machen. Und das tut mir persönlich sehr gut. Damit lösen sich natürlich nicht alle meine Sorgen in Wohlgefallen auf, aber ich erhalte viele Ansätze für Dinge, die ich tun kann, damit einige meiner Sorgen kleiner werden.

Probieren Sie es doch einfach mal für sich aus!

Quelle: Ralf Senftleben, www.zeitzuleben.de

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